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Satanshimmel - Die Schwarzen Rituale

Über die schwarze Messe

 

Ein Gebet der Teufelsanbeter bei der Schwarzen Messe beginnt folgendermaßen: "Vater unser, der du bist in der Hölle - (andere Version: Vater unser, der du warst im Himmel)".

Die heilige Messe steht im Mittelpunkt im Kult der katholischen Kirche. Sie wurde von Jesus selbst abgehalten und ist von den Christen durch die Jahrhunderte in Ehre gehalten worden.

Das Abendmahl der Protestanten bezieht sich auf die selben Ursprünge, auch wenn es sich in grundlegenden Aspekten von der katholischen Messe unterscheidet.

Wegen des göttlichen Ursprungs und dem alten, heiligen Brauch wurde die katholische Messe oft kopiert, und das nicht einmal immer in unmoralischer Absicht.

Alchimisten haben zum Beispiel die alchimistische Versionen der katholischen Messe verfasst.

Der Okkultist und berühmte Magier Aleister Crowley schrieb die "Messe der gnostischen katholischen Kirche" und die "Messe des Phönix", welche ein Magier täglich bei Sonnenuntergang zelebrieren soll.

Sogar die Feiern bei Zusammenkünften der Hitlerjugend zeigten Parallelen zum christlichen Gottesdienst, und die nationalsozialistische Fahne trat dabei an die Stelle des Sakraments, während aus Hitlers "Mein Kampf" und aus seinen Reden die Stelle der Epistel, des Evangeliums und des Glaubensbekenntnisses rezitiert wurde.

Schon im 2. Jahrhundert nach Christus beschuldigte St. Irenäus den gnostischen Lehrer Marcus als einen betrügerischen Magier, er habe die heilige Messe pervertiert und dabei eine andere Gottheit angebetet als den Gott der Christen. Er habe vorgegeben, einen mit Wein gefüllten Kelch zu konsekrieren und, "während er die Anrufung übermäßig in die Länge zieht, will er den Wein dadurch purpurn oder rötlich färben, um das Charisma, welches einer der allerhöchsten Begriffe ist, zu veranlassen, sein Blut aufgrund solcher Anrufungen in den Kelchtropfen zu lassen, damit alle Anwesenden sich an seinem Geschmack erfreuen und, wenn sie es tun, das vom Magier hineinmanipulierte
Charisma in sich aufnehmen".

Christliche und nicht-christliche Okkultisten aller Zeiten haben die Messe als ein besonders wirkungskräftiges magisches Ritual angesehen.

 

Die Schwarze Messe (Jules Michelet, La Sorcière, 1911)

Gruftiladen Magiebücher:

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